Mit der hnGeno hat hessnatur die besten Zukunftsaussichten

Das Butzbacher Ökomodelabel hessnatur soll zeitnah den
Besitzer wechseln. Die hnGeno, die hessnatur übernehmen und als Genossenschaft weiterführen will, sieht sich durch die vom Verkäufer geforderten Kriterien für den Kauf von hessnatur gestärkt – dem Noch-Eigentümer, demmKarstadtQuelle Mitarbeiter-Trust (KQMT), geht es Medienberichten zufolge u.a. um eine Fortführung und den Ausbau des Geschäftsmodells und die Einhaltungm der ökologischen und sozialen Standards. „Mit der hnGeno hat hessnatur die besten Zukunftsaussichten. Diese Lösung wäre ganz im Sinne von Unternehmensgründer Heinz Hess“, sagt hnGeno-Vorstand Walter Strasheim-Weitz.

“Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht”, so Walter Strasheim-Weitz weiter, „und
haben frühzeitig angefangen, Eigenkapital und Fremdkapital einzuwerben, um einen
adäquaten Preis für hessnatur zu bieten.” Der Vorstand der hnGeno sieht aufgrund der vorhandenen Mitgliederstruktur und vor allen Dingen aus den zahlreichen Rückmeldungen der hessnatur-Kunden, die Mitglied der Genossenschaft geworden sind, den klaren Auftrag, hessnatur zu kaufen und in die Zukunft zu führen. “Die hohe Akzeptanz aus der Bevölkerung und dem deutschen Mittelstand lässt die Frage aufkommen, ob ein anderer Interessent überhaupt in der Lage sein wird, das Unternehmen erfolgreich führen zu können, wenn der Wille der Kunden nicht zum Tragen kommt”, betont Christina Pöttner, ebenfalls Vorstand bei hnGeno.

Aus Kundensicht sei das Thema Verkauf von hessnatur kritisch zu beachten, so Walter
Strasheim-Weitz: “Wenn im aktuellen SPIEGEL davon berichtet wird, dass sich
der Verkäufer von den hessnatur-Kunden erpresst fühlt und wenig begeistert ist von
einer Initiative, die das Unternehmen kaufen will und die Werte von hessnatur am
besten bewahren kann, wirft das kein gutes Licht auf diejenigen, die die Zukunft von
hessnatur durch den Verkauf in der Hand haben.”

In der Presse habe der Noch-Eigentümer von hessnatur, der KarstadtQuelle Mitarbeiter-
Trust, Vorgaben für einen Verkaufsprozess gemacht, heißt es in der Pressemitteilung
der hnGeno. Dies seien u.a. die Fortführung und der Ausbau des Geschäftsmodells,
die Einhaltung der Standards und eine solide Finanzierung. “Wenn der KQMT hinter diesen Vorgaben steht, sollte er nun auch aktiv werden und an die hnGeno verkaufen – wir und mit uns zusammen viele hessnatur-Kunden sind bereit”, betont Walter Strasheim-Weitz. Denn die hnGeno könne die Kriterien für den Kauf von hessnatur am besten erfüllen, mit ihr habe das Unternehmen die besten Zukunftsaussichten.

Die hnGeno war gegründet worden, um hessnatur vor einer Übernahme des US Investors Carlyle zu bewahren, der auch in der Rüstungsindustrie aktiv ist und sein Interesse an hessnatur vor kurzem offenbar zurückgezogen hat.

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