“Heuschrecken gegen Genossen” titelte jüngst ein Wirtschaftsmagazin zum Verkauf von hessnatur – in diesem Licht sind auch die jüngsten Presseberichte zu sehen: Die Frankfurter Rundschau brachte einen Private Equity-Finanzinvestor aus München – Paragon Partners – ins Gespräch, dem “beste Chancen” für den Kauf von hessnatur eingeräumt werden. Nach Recherchen von Attac, die daraufhin als Pressemitteilung veröffentlicht wurden, hat genau dieser Finanzinvestor enge Verbindungen zu Carlyle. Der wiederum war bekanntlich im vergangenen Jahr als Kaufinteressent für hessnatur bekannt geworden und ist u.a. in der Rüstungsindustrie. Attac vermutet, dass der Verkauf an diesen Finanzinvestor nur eine Zwischenstation ist und hessnatur an Carlyle weiterverkauft werden könnte. Die vom Verkäufer selbst auferlegten Kriterien für den Verkauf von hessnatur – u.a. Einhaltung der hessnatur-Standards im ökologischen und sozialen Sinne – wären damit hinfällig. Die hnGeno wird im Rahmen einer Klausur das Ganze reflektieren.
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Letzte Kommentare

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Die einzig glaubwürdige Fortführung von Hess Natur kann nur in Form der Genossenschaft bestehen. Wenn ein fragwürdiger Investor den Zuschlag erhält, werden wir schweren Herzens unsere Kleidung woanders kaufen müssen.
Eines ist klar, bei einer Heuschrecke wie Carlyle oder wie sie auch immer heißt, werde nicht einmal mehr einen Baumwollfussel kaufen.
Ich unterstütze ebenfalls die Vorredner: Hess Natur ist eine unterstützendewerte vorbildhafte Firma, aber ich habe sehr große Bauchschmerzen mit HessNatur in Heuschrecken Händen. Man sieht es bei den Grünen, was passiert, wenn sie zu sehr mit dem Kapital und den “Think Tanks” (CFR/EFR Fischer-Albrigt) zusammensitzen: pazifischte Partei mit mehren (erstmalig) Auslandseinsätzen der Bundeswehr sogar noch mit zweifelhafter Legitimation. Also, HessNatur gehört natürlich in den Händen solcher Menschen, die auch ihr Geld öko-logisch einsetzen (sinn-voll sparen) möchten. Wenn Hessnatur tatsächlich in ultra-neo-kapitalistische Hände fällt (um vielleicht irgendwelche Kapital-Gangster ein bißchen grün zu waschen), dann müssen WIR Kunden und denkende Menschen andere (noch) kleine Firmen unterstützen und fördern.
Viel Erfolg. Wenn Hess nicht in verantwortliche Hände kommt, werde ich keine Kundin mehr sein.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich kaufe bei Hess, weil ich möchte, dass mein Geld genau an die Produzenten und Hersteller geht, die unter fairen Bedingungen dafür entlohnt werden.
Sollte ein Unternehmen Hess erwerben und eine gänzlich andere Unternehmensstrategie verfolgen, so werde ich nichts mehr kaufen.
Auch ich werde einen Genossenschafts-Anteil erwerben und drücke die Daumen!!!!
Monika Dietrich
- Adresse entfernt -
Hallo hsgeno,
ebenso wie meine Vorredner kann ich euch nur bitten, weiterhin eurer Ziel einer Genossenschaft hessnatur zu verfolgen.
Es kann nicht sein, dass ein so gutes Projekt dermaßen menschen- und naturfeindlichen Kapitalisten in die Hände fällt.
Geschieht dies doch, so werde ich ebenfalls aufhören, Kundin bei hessnatur zu sein.
Viel Kraft sendet euch Gunda
Hallo Marianne, Hartmut und Ulrich!
vielen Dank für Euren Zuspruch und Eure Unterstützung – auch wenn der Verkaufsprozess aktuell augesetzt worden ist (weitere Informationen dazu gibt es im Bereich Neues & Presse auf unserer Website), werden wir an unserem Ziel festhalten. Auch wir sehen es so, dass das Genossenschaftsmodell für hessnatur und seine treue und vertrauensvolle Kundschaft die nachhaltigste und auch wirtschaftlich erfolgreichste Lösung ist. Alle Beteiligten werden davon profitieren.
Ihr könnt uns weiter unterstützen, in dem ihr die hnGeno weiterempfehlt und Werbung für uns macht!
Bitte versucht weiter Hess zu kaufen. Wenn der Preis jedoch zu hoch wird und anschließend nicht mehr wirtschaftliche und Ökologisch gearbeitet werden kann macht es keinen Sinn mehr. Ich werde mir dann schweren Herzens einen neuen Lieferanten suchen müssen. Bitte bleibt daran!
Es ist wichtig , daß dem ausschließlich auf maximalen Gewinn
gerichteten kapitalistischen Denken ein Geschäftsmodell ent-
gegengesetzt wird ,dessen oberstes Ziel diese Denkrichtung
nicht ist und das dabei trotzdem erfolgreich sein kann.Was
Kapitalismus in Reinkultur anrichten kann , haben wir in der
jüngsten Vergangenheit erlebt.Das Kapitalismusverständnis
des reinen Renditedenkens wird sich somit selber “richten”.
Deshalb ist es wichtig , das Geschäftsmodell HessNatur in
der Rechtsform einer Genossenschaft weiterzuführen.
Bleibt dran! Wenn ein Private Equity Fond kauft, kaufen wir nicht mehr bei HESS, und da kennen wir viele, die so denken.